Garment-Dyed vs. normales T-Shirt — Der große Unterschied
Du hast sicher schon ein T-Shirt gekauft das nach der ersten Wäsche aussah als wäre es drei Jahre alt. Verblasste Farbe, eingegangenes Material, steife Textur. Das ist Fast-Fashion.
Was ist Garment-Dyed?
Bei normalen Shirts: Baumwolle färben → Stoff weben → Shirt nähen. Bei Garment-Dyed: Shirt nähen → Shirt färben. Dieser Unterschied klingt klein ist aber massiv.
Wenn das fertige Shirt als Ganzes gefärbt wird, schrumpft es bereits während des Prozesses. Das bedeutet: Das Shirt das du bekommst hat seine endgültige Form bereits angenommen. Es wird beim Waschen kaum noch einlaufen.
Warum es sich besser anfühlt
Der Garment-Dyed Prozess macht das Shirt weicher. Die Fasern werden während des Färbens bearbeitet und bekommen eine charakteristische, leicht unregelmäßige Textur die aussieht als hätte man das Shirt schon hundertmal getragen. Neu gekauft, aber schon wie ein altes Lieblingsshirt.
REVØRA und Garment-Dyed
Ehrlich gesagt: REVØRA Shirts sind nicht garment-dyed. Sie entstehen auf Tiger Cotton T60011 — 100 % gekämmte Baumwolle, 220 g/m², der Rohling stammt aus Indien. Bedruckt werden sie erst nach deiner Bestellung, in Deutschland, im Direktdruck (DTG): großes Motiv hinten, kleines RØ vorne. Mit 220 g/m² liegt der Stoff klar über dünner Fast-Fashion-Ware. Es hängt. Es hat Form. Es hat Charakter.