Hoodie oder Sweatshirt — der Unterschied bei Stoff, Gewicht und Schnitt
Beide sind aus Sweatstoff, beide haben lange Ärmel und Bündchen, und beide wandern im Herbst nach vorne in den Schrank. Trotzdem fühlen sich Hoodie und Sweatshirt im Alltag ziemlich unterschiedlich an. Woran das liegt, zeigen wir dir hier an Stoff, Gewicht, Schnitt und Anlass – mit den Teilen aus unserer Winterkollektion als Beispiel, weil wir bei denen genau wissen, woraus sie bestehen.
Der sichtbare Unterschied: Kapuze und Tasche
Die Kurzfassung: Ein Hoodie ist ein Sweatshirt mit Kapuze. Bei unseren Hoodies ist die Kapuze dreiteilig geschnitten und aus demselben Oberstoff wie der Rest, ohne Kordelzug. Dazu kommt vorne die Kängurutasche, in der Hände, Handy oder Kopfhörer verschwinden. Das Sweatshirt verzichtet auf beides. Es hat einen Rundhals mit Rippe am Kragen, ein Fischgrät-Nackenband in Stofffarbe und eine glatte Front. Dadurch wirkt es ruhiger, und unter einer Jacke trägt nichts am Nacken auf.
Stoff: zwei Arten von Fleece
„Fleece“ meint beim Sweatstoff keinen Kunstfaser-Plüsch, sondern die angeraute Innenseite. Unsere Hoodies sind aus Three-End-Fleece mit 70 % ringgesponnener Baumwolle und 30 % Polyester, in Heather Grey sind es 65 % und 35 %. Außen ist der Stoff reine Baumwolle, innen angeraut. Das heißt: Auf der Haut spürst du die angeraute Innenseite, der Druck sitzt außen auf der Baumwolle.
Unsere Sweatshirts sind aus Brushed Fleece mit 81 % Baumwolle und 19 % Polyester, ebenfalls innen angeraut. Der Baumwollanteil ist also etwas höher, der Stoff etwas leichter. Einen dritten Weg geht der Zip-Hoodie: French Terry aus 80 % ringgesponnener, gekämmter Baumwolle und 20 % Polyester statt angerautem Fleece.
Gewicht: was 340 und 280 g/m² bedeuten
Die Grammatur sagt, wie viel ein Quadratmeter Stoff wiegt – nicht, wie schwer das fertige Teil ist. Je höher die Zahl, desto dichter und kräftiger fällt der Stoff in der Regel aus. Unsere Hoodies liegen bei 340 g/m², die Sweatshirts und der Zip-Hoodie bei 280 g/m². Zur Einordnung: Unsere Oversized-Shirts haben 220 g/m², die Longsleeves 155 g/m².
Im Alltag merkst du das vor allem am Fall. Der Hoodie hängt schwerer und fühlt sich eher nach Pullover für draußen an. Das Sweatshirt ist leichter und lässt sich besser unter einen Mantel oder eine Jacke ziehen, ohne dass du dich eingepackt fühlst.
Schnitt: Relaxed gegen Regular
Beim Schnitt unterscheiden sich die beiden deutlich. Die Hoodies sind Relaxed Fit, also lässig weit, mit Rippbündchen an Ärmeln und Saum und Doppelnähten. Die Sweatshirts sind Regular Fit mit eingesetzten Ärmeln und Rippe an Kragen, Bündchen und Saum – näher am Körper, aber nicht eng. Beide sind unisex geschnitten.
Der Hiver au Sud Zip-Hoodie ist dagegen ein Herrenschnitt in Regular Fit mit Seitennähten, durchgehendem verdecktem Metall-Reißverschluss und einer Kapuze mit Single-Jersey-Futter und Kordel. Vorne links sitzt hier statt des kleinen RØ ein rundes Emblem mit der Umschrift „HIVER AU SUD · RØ“.
Anlass: wann welches Teil passt
Der Hoodie ist das Teil für Tage ohne Termin: Sonntagsspaziergang, Couch, Kaffee holen, Freunde treffen. Die Kapuze ist Detail und Funktion zugleich, die Tasche nimmst du ständig mit. Über einem Oversized-Shirt oder unter einer offenen Bomberjacke funktioniert er sofort.
Das Sweatshirt ist die etwas aufgeräumtere Wahl. Es passt zum Büro mit lockerem Dresscode, zum Abendessen oder unter einen Mantel, wo eine Kapuze stören würde. Wer es gern in Schichten mag, zieht ein Longsleeve darunter – unsere Longsleeves sind Herrenschnitt, leicht tailliert und mit 155 g/m² dünn genug dafür. Der Zip-Hoodie liegt dazwischen: offen über dem Shirt eher locker, geschlossen fast wie ein Hoodie.
Gleiches Motiv, zwei Varianten
Bei den meisten Wintermotiven musst du dich nicht zwischen beiden entscheiden. Vin Chaud Club, Citrons d'Hiver, Agrumes d'Hiver, Olives d'Hiver, Carciofi, Nice In January und More Fondue, Less To-Do gibt es jeweils als Hoodie und als Sweatshirt. Der Vin Chaud Club Hoodie zeigt zwei Glühweinbecher mit Orangenscheiben und Zimtstangen, das Citrons d'Hiver Sweatshirt einen Zitronenzweig mit „Récolte de Février“ darunter. Nur als Hoodie gibt es The Chief Blanket Officer und Sci Facoltativo.
Das Prinzip ist bei allen gleich: großes Motiv auf dem Rücken, vorne ein kleines RØ, beides im Direktdruck und erst nach deiner Bestellung in Deutschland gedruckt. Bei den Farben gibt es einen kleinen Unterschied: Die Hoodies kommen in Black, French Navy, Heather Grey und White, die Sweatshirts in Black, French Navy, Heather Grey und Natural Raw.
Kurz zur Pflege
Auch hier unterscheiden sich die beiden etwas. Den Hoodie wäschst du bei 30 °C auf links, in den Trockner darf er höchstens bei niedriger Temperatur. Das Sweatshirt verträgt 40 °C auf links mit ähnlichen Farben, danach feucht in Form ziehen und liegend trocknen – nicht in den Trockner.
Also: Hoodie oder Sweatshirt?
Wenn du es dick, weit und entspannt magst und die Kapuze nutzt, nimm den Hoodie. Wenn du etwas Leichteres suchst, das unter Jacken passt und auch mal ins Büro darf, nimm das Sweatshirt. Und wenn du dich nicht festlegen willst, schau in die ganze Winterkollektion – der Versand nach Deutschland und in die Schweiz ist kostenlos.